Nicht jeder will Strandkorb, DLRG und Kiosk. Sylt hat auch wilde, naturbelassene Strandabschnitte - ohne Infrastruktur, dafür mit umso mehr Natur und Ruhe.
Was sind Naturstrände?
Naturstrände auf Sylt sind Küstenabschnitte, die bewusst nicht erschlossen werden:
- Keine Strandkörbe
- Keine Gastronomie
- Keine DLRG-Überwachung
- Keine befestigten Zugänge
- Dafür: Ruhe, Natur, Weite
Die besten Naturstrände
Ellenbogen
Die Nordspitze Sylts ist größtenteils Naturstrand. Wild, windig, spektakulär. Mautstraße erforderlich.
Zwischen Rantum und Hörnum
Die Westküste im Süden hat lange, wenig besuchte Abschnitte. Je weiter von den Orten entfernt, desto ruhiger.
Hörnum Odde
Die Südspitze ist Naturschutzgebiet. Hier kannst du kilometerweit laufen und kaum jemanden treffen.
Wattseite
Die gesamte Ostküste (Morsum, Keitum, Braderup) ist naturbelassen - kein klassischer Badestrand, aber wunderschön.
Für wen geeignet?
- Ruhesuchende: Abseits aller Touristenströme
- Fotografen: Ungestörte Motive
- Wanderer: Lange Strandspaziergänge
- Naturliebhaber: Flora, Fauna, Weite
- FKK: An vielen Naturstränden toleriert
Was beachten?
- Keine Überwachung: Baden auf eigene Gefahr
- Selbstversorgung: Wasser und Snacks mitnehmen
- Wetter: Kein Schutz bei Sturm oder Gewitter
- Naturschutz: Dünen nicht betreten, Müll mitnehmen
Tipp: Früh oder spät
Die schönsten Momente an Naturstränden sind Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Dann hast du das Meer fast für dich allein.